Seite auswählen

Viele empfehlen momentan Absolute-Return Investment Fonds. Was ist überhaupt Absolte-Return?

Bei einer Absolute-Return-Strategie wird versucht, in jeder Marktphase eine positive Rendite zu erwirtschaften. Steigen die Aktienkurse ist ja alles wunderbar. Nur was macht man in Zeiten fallender Aktienkurse? Die Idee ist, sich unabhängig von den Aktienkursen zu machen und in allen Phasen eine positive Wertentwicklung zu erreichen. Wie macht man das konkret? Man sichert seinen riskanten Positionen gegen Verluste ab. Dafür opfert man etwa von seiner langfristigen Rendite. Diese Strategie ist eine klassische Strategie von Hedge Fonds. Das muss man wissen und ist deshalb nichts jedermanns Sache.

Wie sieht die Praxis aus?

In der Theorie hört sich alles ganz wunderbar an. Natürlich gelingt das in der Praxis nicht immer. In Jahren starker Aktienrückgänge hatten auch diese Fonds Verluste. Sie hatten also das Ziel, eine positive Rendite zu ertwirtschaften verfehlt. Wenn man zuviele Positionen gegen alle Verluste absichert, kommt einfach keine akzeptable Rendite heraus. Das scheinen die Kritiker dieser Fonds nicht zu verstehen. Zugegebenermaßen sind diese Fonds etwas intransparent.

Fazit

Die häufige Kritik, Absolute Return Fonds seinen eine Modeerscheinung, die von den Marketingabteilungen „erfunden“ wurden, um mehr Geschäft zu machen teile ich nicht. Meiner Meinung muss jeder selbst entscheiden, ob er einen Fonds haben möchte, der viel mit Derivaten arbeitet. Gegen einen kleinen Anteil im Depot zur besseren Diverifikation spricht meiner Meinung nach nichts dagegen.

Bildnachweis: Flickr von Bankenverband – Bundesverband deutscher Banken, CC